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Brennholz

Holzspalter Test und Vergleich

Mit einem Holzspalter das Holz zerkleinern.

Die Verbrennung von Holz spendet der Menschheit schon seit tausenden von Jahren Wärme und ist für den Fortbestand der menschlichen Zivilisation verantwortlich. Auch heute, in einer Zeit, in denen auch andere Brennstoffe und Energiequellen erschlossen wurden, ist Holz, nicht zuletzt aufgrund seines angenehmen Geruchs ein beliebter Wärmespender. Besitzer von Holzöfen müssen aber auf vielerlei Dinge achten, um ihr Heim mit Holz zu beheizen, denn Holz ist nicht gleich Holz. 5 Dinge, auf die man beim Brennholzkauf achten sollte. Das passende Kaminholzregal – Brennholz professionell und trocken lagern.

1. Das Holz sollte trocken sein

Noch feuchtes Holz sollte nicht als Brennholz genutzt werden, da beim Verbrennen sehr viel Energie darauf verwendet wird die überschüssige Feuchte aus dem Holz zu dampfen. Das führt dazu, dass wesentlich mehr Holzscheite nachgelegt werden müssen, um die gleiche Menge an Wärme zu produzieren wie mit trockenem Holz. Das heißt wiederum, dass wesentlich mehr Holz verbraucht wird, sodass Sparsamkeit beim Kauf von Brennholz sich nicht auszahlt.

2. Astholz sollte zerlegt sein

Astholz mag zwar nicht so dick sein wie ein Baumstamm, muss aber trotzdem gespalten werden, da die umschließende Rinde das Trocknen verlängert. So können Asthölzer eines Baumes bei gleichlanger Trocknungszeit noch feucht sein, während das gespaltene Kernholz schon längst getrocknet ist.

3. Es sollte aus möglichst nur einer Baumart bestehen

Die unterschiedlichen Holzarten haben verschiedene Brennattribute. Das mag heißen, dass sowohl die Glut, die Verbrennungsdauer als auch der Geruch der einzelnen Hölzer sich unterscheidet. So hält beispielsweise Eichenholz die Glut länger, Birke hat einen ruhigen Abbrand, was sie besonders gut geeignet für den Kamin macht. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist zwischen Hart- und Weichhölzern gegeben.

  • So verbrennt Weichholz schneller, bringt aber auch den Ofen schneller auf eine angenehme Temperatur, sodass es oft als Startholz zum Befeuern eines Kamins verwendet wird.
  • Hartholz verbrennt langsamer, sodass insgesamt weniger Hartholz in der gleichen Zeit verbrannt wird als Weichholz.

4. Die richtige Kaufmenge sollte beachtet werden

Da sehr altes Holz schlechtere Brenneigenschaften besitzt, ist es ratsam, Brennholz immer in etwa auf den Einsatz in einer Saison einzukaufen. Dabei ist als Faustregel anzusehen, dass ein Einfamilienhaus pro Heizperiode etwa 10 Kubikmeter Hartholz verbrennt, genaue Formeln sind jedoch schlecht zu beschreiben, da sowohl das Heizverhalten als auch die Brennöfen unterschiedlich sind.

5. Ein richtiger Lagerort sollte im Vorfeld ausgewählt werden

Die empfohlene Lagerung für Brennholz umfasst ein sogenanntes Brennholzregal. Dabei werden die Holzscheite locker aufeinandergestapelt, sodass sich Lufträume bilden.

Holzspalter Test

Holzspalter Test

Dabei werden die Holzscheite seitlich und hinten gestützt, und parallel zu den Seitenwänden aufgeschüttet. Durch die Lufteinschlüsse modern die Holzscheite nicht und entwickeln keine unangenehmen Gerüche. Als Unterlage eignen sich Paletten sehr gut, damit auch von unten Hohlräume und Atemlöcher gegeben sind. Der Ort für das Brennholzregal sollte dabei trocken und gerne auch windig ausgewählt werden, die Lagerung im Haus ist aufgrund des oftmals ungenügenden Luftaustausches nicht ratsam und sollte, wenn überhaupt lediglich bei Holz mit unter 20 % Restfeuchte durchgeführt werden.

Fazit – Das richtige Brennholz

Sollten diese fünf Punkte beachtet werden, so sollte der nächste Brennholzkauf wesentlich entspannter verlaufen. Informierter lässt man sich von zwielichtigen Händlern nicht mehr übers Ohr hauen und trifft beim Brennholzkauf immer die richtige Wahl.


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